Samstag, 30. Mai 2009

Biloxi Beach

Nach unserem Start in New Orleans dauerte es ca. 1,5 Stunden und wir hatten unser naechstes Ziel erreicht: Biloxi
Ein superschoener gepflegter Campingplatz. Wieder mit einem schoenen Pool und grossem Spielplatz. Wir hatten einen Platz direkt daneben und so konnte man, wann immer man wollte, mal kurz rueber zum Pool oder mit Adi zum Playground.

Eigentlich war alles perfekt, nur war heute Feiertag und .... es war eine ruhige Nacht. Die letzte ruhige Nacht, denn ca. 40 Meter hinter dem Pool waren Gleise. Tja und Dienstag ging es dann auch schon los. Mitten in der Nacht donnerten mind. 3 Gueterzuege durch. Eigentlich kein Problem, aber die fahren hier in USA ja nie ohne Signalhorn. Also erwartete uns die naechsten Naechte das grosse Programm. Aber wir haben es ueberlebt.

Gleich nach Ankunft musste erstmal der Truck gereinigt u. ne Kleinigkeit repariert werden.






Am Tag drauf folgte erst einmal ein Besuch am Strand. Wir waren fast die einzigsten Badegaeste. Wie fast ueberall hier in der Region. Der Strand war sehr schoen, doch fehlte es etwas an Schatten, da wir nur einen kleinen Sonnenschirm dabei hatten.
So war es vorprogrammiert, dass einige von uns sich gleich mal am ersten Beachtag ganz schoen den Pelz verbrannten.
Ela hat es am schlimmsten getroffen - da mussten wir noch am gleichen Abend in die Apotheke um ein Mittelchen zu holen.




Abends wurde dann gegrillt. War wieder richtig gut mmmmmhh.

Am anderen Tag wollten wir eigentlich mal den Ort Biloxi etwas erkunden - sprich etwas rumlaufen, nach Souveniers suchen, den Hafen erforschen. Was man halt so macht macht, wenn man am Meer Urlaub macht. Aber leider fanden wir nur einen stinkenden Fischerhafen vor und der Rest bestand aus Casinos und Hotels. Selbst in Downtown war der Hund begraben. Also - es war mehr oder weniger NIX LOS dort. So fuhren wir dann in die Edgewater Mall und machten dort ne kleine Shoppingtour durch die Laeden.
Natuerlich wurden wir auch fuendig (wie soll es auch anders sein ha ha ha).
Adi fand in der Mall die ausgestellten Boote am allerbesten (zumindest jetzt noch).



Den Nachmittag ueber luemmelten wir uns alle am Wohnwagen und am Pool herum. Einfach nur mal NIX TUN und ENTSPANNEN. Scheeee wars!!!!
Am Abend sind dann Micha, Oma und Yasi ins Hardrock-Casino gegangen - in der Hoffnung auf einen grossen Gewinn. Leider leider hatte Yasi Pech und Micha hat in der Summe wenigstens richtig gut abgesahnt. (Die Summe will ich hier nicht nennen, da wir keine Bettelanrufe haben moechten - ne Spass)

Am naechsten Tag sind wir dann an einen anderen Strand gefahren. Dort trafen wir dann auch auf eine Gruppe Pelikane, oder waren es Gehas hmmm oder Parkers??
Aber lange haben wir es nicht ausgehalten. Der Wunsch nach etwas Schatten konnte mit dem kleinen Sonnenschirm nicht erfuellt werden und deshalb sind wir nach ca. 2,5 Stunden wieder zurueck auf den Campingplatz. (Ausserdem hatte Robin mal wieder Hunger ;-)))

Wer hat sich denn da unter dem Handtuch versteckt??
Froehliches Personenraten - hier die Aufloesung: Oma Erika

Oben ein Bildchen von unseren 2 Grazien im Pool. Fuer Adi hatten wir auch so einen aufblasbaren Sessel, jedoch hat sie sich mal wieder nicht reingetraut.
Dann kam Robin's grosser Tag: Abendessen bei Hooter's!!!!!
An alle in Germany, die Hooter's nicht kennen - dies ist ein Restaurant, wo lauter huebsche, halbnackte Maedels bedienen.



Am Tag danach liessen wir den schoenen Kurzurlaub mit einem leckeren Fruehstueck und dem letzten Aufenthalt am Pool ausklingen. Waehrend die Kids u. Oma nochmal am Pool waren, machten wir 2 unser Gespann startklar.
So gegen 11 Uhr ging es dann auf die Heimfahrt. Auf der Autobahn kamen uns dann einige Staedtenamen doch sehr bekannt und heimisch vor. S.u.

Kurz nach Meridian kehrten wir zum Abschluss noch ein bei Cracker Barrel. Dann dauerte die Fahrt nicht mehr allzu lange und der Urlaub war vorbei. Nach 2 stuendiger Ausraeumaktion und Putzaktion war der Wohnwagen auch schon wieder sauber.
Ein paar schoene Tage liegen hinter uns. Fakt ist: New Orleans ist megastark und man muss echt mal da gewesen sein. 2. Fakt ist: Nie wieder nach Biloxi! Wenn Strand, dann Gulfshores oder Florida, aber never ever hierher!!!



In Biloxi auf dem Campground angekommen, war erst mal Autowaschen angesagt. Der Truck war so derartig schlammverspritzt weil wir durch eine Baustelle gefahren sind. Auch der Wohnwagen sah dementsprechend aus. Nach Putzaktion war dann auch erstmal ein Einkauf bei WALMART angesagt.

Dann noch 2 Filmchen vom Strand.


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New Orleans

Nachdem dann am 21.5.09 auch Yasi und Robin eingetroffen sind, konnte es am 23.5. dann losgehen in Richtung New Orleans. Da wir insgesamt dann 7 Personen waren und im Pick Up nur Platz fuer 6 Personen war, machten es sich Yasi und Robin im Wohnwagen bequem. In Deutschland ist das ja strengstens untersagt, aber hier....keine Ahnung????

Na jedenfalls duesten wir vormittags los und nach ca. 6 Stunden waren wir dann auf dem Campingplatz in New Orleans. Mitten in einem, von Katrina, verwuesteten Industrie-/Hafengebiet lag dann unser Campingplatz. Superschoen und neu angelegt. Auserdem gab es dort einen sehr einladenden Pool mit kleinem Wasserfall und Whirlpool.

Geplant war eigentlich, dass wir an diesem Nachmittag noch in die Innenstadt von NO fahren, aber es hatte nach der langen Fahrt keiner mehr richtig Lust dazu. Deshalb machten wir es uns an dem netten kleinen Pool gemuetlich und erholten uns von der Fahrt





Der 2. Tag begann dann erstmal mit einem leckeren Fruehstueck. Gegen 10 Uhr war dann Abfahrt mit einem Shuttlebus des Campingplatzes. Dieser fuehr direkt in die Innenstadt von NO.

Erster Programmpunkt war eine 2,5 stuendige Fahrt mit dem Schaufelraddampfer "Natchez" auf dem Mississippi. Sehr eindrucksvolle Fahrt, jedoch die meiste Zeit immer nur im Hafengebiet. Trotzdem sehr eindrucksvoll.




Auf dem unteren Bild seht ihr ein original Steamboat (Schaufelraddampfer) "Mississippi Queen". Dieser Dampfer hat dann schon ein paar Jaehrchen auf dem Buckel.

Nach der Dampferfahrt ging es zu Fuss durch die Innenstadt (French Quarter) von New Orleans bis uns die Sohlen qualmten. Ohne Kinderwagen waere es fast nicht moeglich gewesen mit Adi. Tausende von Leute, Kutschen, Autos usw. waren da unterwegs.



Oben seht ihr ein typisches Haus im French Quarter - sehr schoen.
Unten die Damen beim Shopping im French Market. Oma Erika hat sich beim Schuhe kaufen auch gleich mit dem Verkaeufer angefreundet - wie man sehen kann.


Danach gab es eine kleine Staerkung im beruehmten "Cafe du Monde" mit den weltbekannten Krapfen. Die sind so derartig lecker, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Nur leider ist auf den Dingern soviel Puderzucker drauf, dass ein Essen so richtig zur Sauerei ausartet. Wie man sehen kann, ging es vielen anderen auch so.




Kurz bevor unser Shuttlebus wieder kam, besuchten wir noch eine Strassenshow von 3 Breakdancern. Mein lieber Scholli, die hatten es wirklich drauf. Micha war ganz baff, dass einer sich auf dem Kopf fortbewegte. Er fragte sich - wie das wohl anatomisch moeglich sei, ohne sich sein Genick dabei zu brechen?
Am Tag spaeter war eine "Katrinatour" geplant. Passend zum Anlass hat es auch an diesem Tag ziemlich stark geregnet. Das liess das Ganze dann noch etwas authentischer wirken. Mit einem "ueber"-klimatisiertem Reisebus ging die Fahrt dann in die Gebiete, die es am schlimmsten getroffen hat, als damals vor 4 Jahren der Hurricane Katrina in New Orleans Landfall hatte. Teilweise stand das Wasser hier bis zu 3 Meter hoch. Noch heute gibt es Wohngebiete, in denen keiner oder nur noch ganz wenige Leute leben. Hier einige Bilder dazu. (In dem ersten Haus, welches mitten in so einem verlassenen Gebiet liegt, hat Fats Domino sein ganzes Leben gewohnt - nebendran war sein Plattenstudio, welches leider nicht mehr existiert)
oberes Bild: Dies waren alles mal Einfahrten zu Wohnhaeusern. Teilweise steht nichts mehr, Truemmerhaeuser oder nur noch der Treppenaufgang (siehe unteres Bild)
Aber es hat auch sehr schoene Seiten in NO. Wunderschoen renovierte Haeuser, an denen man sich nicht sattsehen kann und tolle Alleen mit Eichen.
Ausserdem hielt der Bus an einem typisch franzoesischen Friedhof mit Gruften etc. War gut, um sich mal die Fuesse zu vertreten.
Wenn man das obere Bild vergroessert, dann sieht man, dass dort lauter bunte Ketten dranhaengen. Das sind so die Ueberbleibsel von Mardi Gras (Fasnet/Karneval). Da werfen die Leute dann ihre bunten Ketten an die Baeume. Die ganzen Baeume in dieser Strasse (mind. 5 km) sind voll mit diesen Ketten. Waere doch mal ne Idee fuer die Fasnet in unserer Heimat!!!
Dann verbrachten wir noch 1 Nacht auf diesem tollen und ruhigen Campingplatz. Am anderen Tag ging die Reise weiter nach Biloxi an die Beach.
Hier noch ein paar Filmchen von NO. Sehr eindrucksvoll Film 2 und 3 von der Dampferfahrt.
Viel Spass beim Anschauen.

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