Mittwoch, 28. Januar 2009

Alltag im Januar

Der Januar ist wettermaessig sehr wechselhaft. Mal ist es so kalt, dass man nicht aus dem Haus will (nachts Frost - tagsueber um die 0 Grad) und dann wieder sehr mild (15-22 Grad).



Wenn man das Sandkastenbild vergroessert, dann sieht man auf dem gruenen Henkel des roten Eimers einen schwarzen Punkt. Dies ist eine schwarze Witwe. Die hatte sich im Sandkasten verkrochen. Adi hat feste mit dem Eimer gespielt. Da hatten wir echt Glueck, dass diese Viecher nicht so angriffslustig sind sondern eher scheu.


An einem besonders kalten Sonntagnachmittag waren wir dann zu einem kurzen Spaziergang mit einer befreundeten Familie am See. Aber wirklich nur sehr kurz - es war soooooo kalt brrrr.











Tja - ein paar Tage spaeter dann wieder das andere Extrem. Mildes Wetter.

Das warme Wetter zieht natuerlich nicht nur uns Menschen ins Freie - auch die kleinen Krabbler sind schon wieder gut unterwegs. (Wuerg)

.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Elas Schulausflug nach Atlanta



















Tja - der Ausflug war ja schon Mitte November, aber leider hatten wir noch kein Foto, welches wir einstellen konnten. Dies ist auch das einzigste Bild welches Michaela rausgerueckt hat. Alle anderen, die sie mit ihrem tollen neuen Fotoapparat gemacht hat, werden wohl fuer immer in ihrem PC bleiben.....

Die Fahrt ging nach Atlanta. Dort waren sie bei CNN, dem Nachrichtensender, bei Coca Cola und auch in diesem Aquarium (haben wir ja schon Bilder drin). Dann waren sie noch bei einem Basketballspiel und natuerlich Shoppen im Underground.

Mehr koennen wir leider nicht dazu schreiben, da uns ja die noetigen Informationen dazu fehlen.

Adis erster Tag in der Preschool

Am 21.1.2009 war dann Adis grosser Tag (auf den wir alle schon warteten) - sie durfte in den Kindergarten (hier in USA Preschool genannt).
Den Tag davor waren wir schon kurz da und haben uns die Einrichtung angeschaut und uns alles erklaeren lassen. Adi hat es auch gleich gefallen und sie kannte auch schon einige andere Kinder.

Dann war es also soweit und Adi stapfte mit Rucksack und Ausruestung (Ersatzklamotten u. Hausschuhe) hinein. Sie wurde auch gleich ganz lieb in Empfang genommen. Die kleine Lucy und auch Chiara haben sich dann ihrer angenommen und ihr am ersten Tag ganz toll geholfen.
Vor allem geht sie wirklich gerne hin. Wir hoffen, dass es auch so bleibt.












Samstag, 17. Januar 2009

Adi mit neuer Frisur

Adi hatte es nun echt bitternoetig. Ihre Haare wuchsen so unterschiedlich und flusig,
dass es einfach manchmal schlimm ausgesehen hat. Nun haben wir die Haare mal
radikal gekuerzt und hoffen nun, dass sie etwas gleichmaessiger und dicker nachwachsen.




































Dann waren wir mit ihr in einem Kinderfriseursalon. Super gemacht und nur fuer die Kleinen. Adi durfte sich aussuchen, wo sie sitzen mag. Entweder ein rotes oder gelbes Auto, ein Flugzeug und noch ein paar andere interessante Fahrzeuge.

Sie entschied sich fuer das rote Auto. An jedem Platz hat es ausserdem ein TV-Geraet. Teilw. sogar mit einer Spielekonsole.

So koennen die Kleinen dann TV schauen oder spielen oder ganz einfach nur am Lenkrad rumspielen. Nebenher kann dann, ohne grosses Theater, die Friseurin zur Tat schreiten.

Waere doch mal ne Anregung fuer deutsche Salons, fuer eine Kinderecke. Selbst in der Warteecke kommt keine Langeweile auf, da es dort lauter tolle Sachen zum spielen gab.


Tja und nun sieht unser Lausemaedchen aus wie ein kleiner Lausejunge.


Mittwoch, 7. Januar 2009

Hochwasser

Gestern nachmittag ging es wieder mit einem roten Licht an - unser Tornadoradio. Oh je - schon wieder!!!!
Aber es handelte sich dabei dann eher um Hochwasser, da es gestern und die Tage davor sehr viel geregnet hatte. Dabei ist dann unser Fluesschen, welches ungefaehr die Breite des Neckars hat, etwas angestiegen.
In einem unserer ersten Kapitel dieses Bloggs gibt es Fotos, wie wir genau an einigen dieser Stellen waren mit normalem Pegel. Echt der Hammer, wieviel Wasser das ist.


























An der Uferpromenade sind wir noch vor ca. 3 Monaten mit Yasi gestanden (Bild ist auch im Blogg - irgendwo im Sept. od. Okt.). Unglaublich - da wo wir standen ist jetzt Wasser!


























Auch am Staudamm vom Lake Tuscaloosa ist was geboten. Sonst ist da ja nie was los, aber heute waren best. hunderte von Leuten vor Ort und haben Fotos gemacht.
Selbst Ela fand es sehr aufregend - das will ja mal was heissen.



Montag, 5. Januar 2009

Flughafenszenen

Heimreise ins Ungewisse

Am Abend vor unserer Heimreise nach Deutschland hatte es fast 20 Grad Celsius und das um 21.29 Uhr - Hammer! Sollen wir wirklich heim?












Klar fliegen wir heim - schon seit Wochen haben wir uns darauf gefreut wie die kleinen Kinder, da koennen uns die deutschen Minusgrade auch nicht abhalten!!!!!
Ausserdem mussten wir dringend heim, da Michas Vater Anfang Dezember einen schweren Schlaganfall hatte und seither im Koma lag. Dann bekam er auch noch eine Lungenentzuendung. Die Heimreise eilte also ....













Schoen, dass wir erste Klasse fliegen durften - da kann man es sich in der Lounge ganz schoen gut gehen lassen. Champagner, Bier und vieles mehr ist im Preis schon inbegriffen. (Haben wir natuerlich schamlos ausgenutzt - als alte Schwaben)
Adi hatte dann auch schon ihren Pegel ueberschritten und wollte ihren Mittagsschlaf halten. Gelang ihr aber nicht und so hat sie dann fast den ganzen Rueckflug von Atlanta nach Stuttgart geschlafen. War doch fuer den Rest sehr entspannend.
Auf dem Flughafen warteten wir zusammen mit netten deutschen Freunden, die aber in die andere Richtung flogen - der Sonne entgegen.
In Stuttgart gelandet hat Chris die Luft erstmal eingesaugt, als ob es ein tolles Parfuem waere. Endlich wieder daheim!!!!! Scheiss auf die Kaelte und das deutsche Schmuddelwetter!!! Endlich wieder die Familie sehen und die Freunde und Bekannte. Deutsche Supermaerkte und deutsches Essen!!!! Was hatten wir nicht alles vor und dann kam alles anders.....



Tja - mittlerweile sitzen wir wieder in Tuscaloosa und haben festgestellt (zumindest Chris u. Ela), dass nix ueber die Heimat geht. Am liebsten waeren sie gleich daheim geblieben. Der Abschied ist mindestens wieder so schwer gewesen, wie der erste. Nun hofft man, dass die verbleibenden 2,5 Jahre ganz ganz schnell vorbeigehen.

Ela hat doch festgestellt, dass man als Teenie in Deutschland doch mehr Freiraum fuer sich hat und die Eltern nicht allgegenwaertig sind. Dort koennen sich im Gegensatz zu USA, die Jugendlichen freier u. selbstaendiger bewegen; sind nicht staendig auf die Eltern angewiesen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

Adis 3. Geburtstag

Adis 3. Geburtstag (22.12.2005)


Nachdem wir an diesem Tag alle bis ca. 10 Uhr geschlafen hatten, war es dann soweit. Adi hatte ihren 3. Geburtstag. Natuerlich freute sie sich ueber die vielen Geschenke. Dann war da noch ihre Uroma Susi zu Besuch und hatte auch was Schoenes dabei.
Nachmittags kamen dann die Geschwister und die Oma Erika. Es wurde ein bissle gefeiert, Kaffee getrunken und viel erzaehlt.





















Einen Tag spaeter kam Adis beste Freundin am Nachmittag zu Besuch. ENDLICH - beide Maedels haben sich so vermisst. Wer haette das gedacht. Da haben wir die 2 Kleinen wohl unterschaetzt. Sie haben sich gleich wieder praechtig verstanden, als ob wir gar nicht weg gewesen waeren.

Adi hats prima gefallen. Vielen Dank nochmal an Alle.




Weihnachten 2008 in BRD







Weihnachten 2008 in BRD

Tja - Weihnachten ist dann nicht so schoen gewesen, da einen Tag vor Heiligabend unser Opa (Michas Papa) an den Folgen des Schlaganfalls und der Lungenentzuendung gestorben ist. Ein trauriges Weihnachten - jedoch versuchten wir das Beste daraus zu machen.
Wichtig war jedoch, dass die Familie zusammen war und Micha seinem Vater noch einmal die Hand druecken konnte. Wir sind nicht die Glaeubigsten, aber wir sind fest davon ueberzeugt, dass er solange leben wollte, bis Micha wieder da ist. Dann konnte er in Ruhe von uns gehen.














































Hier findet ihr euch zum Teil selber - auf einigen dieser Fotos.


Es war sehr schoen, dass wir einige wieder gesehen haben und trotzdem waren die 2 Wochen dann viel zu kurz, um alle zu sehen (es sei uns verziehen).

Tja und zu guter Letzt ist die Oma von Chris mit ihren 84 Jahren bei ihrem Besuch so schlimm gestuerzt, dass sie mit dem Notarzt ins Krankenhaus musste. Dort stellte man fest, dass es ein Bruch des Beckens und des Schambeines ist. Wir sind schon vom Schlimmsten ausgegangen (Oberschenkenhalsbruch).
Doch dies machte den Abschied nur noch schwerer fuer uns alle. Wir mussten sie nun im Krankenhaus zuruecklassen. Doch sie wird nun am 7.1. mit einem Krankentransport in eine Kurzzeitpflege gebracht. Im gleichen Ort wohnt die Mutter u. die Schwester von Chris.

Es waren nur 12 Tage und trotzdem haben sie unser weiteres Leben veraendert. Manchmal moechte man gerne die Zeit zurueckdrehen.

In diesem Sinne wuenschen wir allen die wir kennen und uns selber auch ein gutes neues Jahr 2009 und vor allem viel Gesundheit.