Sonntag, 30. November 2008

30.11.2008 - Michaelas 14. Geburtstag

Michaelas 14. Geburtstag

Und wieder ist ein Jahr vergangen - wie schnell doch die Zeit vergeht. Jetzt ist unsere Ela auch schon 14. Jahre alt. Es ist ein huebscher Teenie aus ihr geworden oder was meint ihr???




Gleich fruehmorgens haben wir ihr einen kleinen aber "feinen" Gabentisch hergerichtet. Eeeendlich - der lange gewuenschte Fotoapparat war dabei!!!!

Michaela war aber dann doch recht zeitig wach und hat dann gleich ihre Geschenke in Empfang genommen und die aus Deutschland geschickten Karten geoeffnet.


Die stolze Mama mit ihrem Maedel....

Mmmmh - lecker Kuchen fuer die Gaeste.



Da nicht alle um den Tisch passten, machten wir noch einen Tisch fuer die juengere Fraktion.



Hier sind dann die etwas "aelteren" Gaeste ;-)))))





Hier nochmal alle zusammen. Es war eine nette kleine Runde - wie es sich Michaela gewuenscht hatte.



Dies war dann Michaelas Gabentisch am Abend.
Zufrieden ist sie dann ins Bett - morgen ist ja wieder Schule uuuaaaah.
Vielen Dank nochmal nach Deutschland fuer die Grusskarten und e-mails zu ihrem Geburtstag.






Samstag, 29. November 2008

Florida Teil I - Key West u. einfach nur relaxen

Nun sind wir an den Keys angekommen - nach einer langen Fahrt (und langen Nacht). Es sind von Tuscaloosa bis nach Key West ca. 1600 km. Das ist ungefaehr von Weil der Stadt an die Costa Blanca.
Der Ankunftstag war noch nicht so dolle. Es war zwar warm (ca. 23 Grad) aber unheimlich windig. Da kam es einem dann noch kuehler vor.




Hier machten wir eine kurze Rast - Essen und Trinken und Pipipause. Man kann ja an unseren Haaren sehen, dass es ganz schoen windig war.


Nachdem wir in unser Hotel eingecheckt hatten, haben wir Adi zum Mittagsschlaf hingelegt und sind dann runter an den Pool. Dort war es nicht so windig und wir haben uns erstmal von der langen Fahrt erholt und einen Kaffee genossen.


Am gleichen Abend sind wir dann schon los und haben die Hafengegend von Key West erkundet. Dort gibt es sehr viel zu sehen. Es hat natuerlich viele viele Touris und auch sehr viele Aussteiger, die sich hier niedergelassen haben. Die hat man dann auch gleich erkannt - lange Haare und braungebrannt.


Wieder mal an alle Desperate Housewife Fans - kennt ihr dieses Paar???




Die Attraktion jeden Abend besteht aus dem Sonnenuntergang. Diesen schauen sich alle Touris im Hafen an. Viele Schiffe laufen deshalb aus und man kann dann schoene Bilder machen. Waehrenddessen spielt ein Schotte mit dem Dudelsack. Richtig nett. Wenn dann die Sonne untergegangen ist, dann klatschen alle Leute. Dann verschwinden alle in die kleinen Gaesschen hier im Hafen. Meist zum Dinner oder aber zum Shoppen.






Wir sind dann auch noch etwas rumgelaufen und haben uns die Laeden angeschaut. Da braucht man schon einen superdicken Geldbeutel. Aber ist trotzdem nicht so doll teuer hier.



Captain Jack Sparrow laesst gruessen.



Ein Spaziergang am naechsten Tag im Hafen war natuerlich auch super. Was es da fuer tolle Schiffe hat - da kann man ja richtig neidisch werden.



Was natuerlich ueberhaupt nicht nach Key West passte, war jegliche Weihnachtsdeko. Man ist hier in tropischem Klima und dann Weihnachtsschmuck. Passt irgendwie nicht.


Nachdem dann das Wetter wieder besser wurde (also windstill u. ca. 28 Grad), sind wir dann gleich an die Beach. Wie man sehen kann - einfach nuuur schoen. Das Wasser, der Sand - die Palmen - need I say more???




Zwischendurch waren wir an dem suedlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents. Oben u. gleich hier unten sieht man das suedlichste Haus und noch weiter unten diesen Southernmost Point.




Die drei Grazien beim Abendessen. Man musste zum Essen immer Jacken mitnehmen, da die Restaurants ziemlich runtergekuehlt waren. Man hat immer gefroren.


Unser Pool im Hotel. Ganz oben links (mit diesem Dach) waren unsere Zimmer. 2 Zimmer mit Dusche und grossen Balkon. Mit Blick auf den Innenbereich. Von der anderen Seite konnte man das Meer sehen.


Hier noch ein paar Beachbilder.




So sieht das aus, wenn man direkt unter einer Kokospalme liegt und nach oben schaut - scheee, gell???

Fruehstueck war immer im Freien. Es gab auch keinen Speisesaal - es wurde immer auf der Terrasse gegessen. Morgens hatten wir aber immer unsere Jacken an.



Wieder mal beim Abendessen.



Beachbilder - Adi ist ja total begeistert von Sand und Meer.



Ein paar Tage nach uns, kam auch noch eine befreundete Familie ins Hotel. Mit den 2 Maedels war Adi dann ganz im Glueck.


Wir 2 "Alten" beim Relaxen. Ela beim Duschen und Adi beim Mittagsschlaf - herrlich!!!!



Hier ist das E. Hemingway-Haus, der ja auch hier in Key West gelebt hatte. Heute ist es ein gutbesuchtes Museum mit vielen Katzen.




Hier fahren wir gerade auf einer 7 Meilen (ca. 10 km) langen Bruecke durchs Meer. Auf der einen Seite der Atlantik (links) und auf der anderen Seite der Golf von Mexiko. Ganz rechts sieht man die Reste der alten Bruecke. Die ist unheimlich schmal und man kann kaum glauben, dass dort einst diese riesigen Strassenkreuzer aneinander vorbei gekommen sind.

Hier auch noch eine schoene Stelle.

Alltag am Strand.

Haetten ja gerne noch mehrere Filmchen in den Blog eingespielt, aber entweder ist superlaute Musik im Hintergrund oder Michas Gequatsche ;-))))

Florida Teil II - Dry Tortugas

Am Mittwoch hatten wir dann eine Fahrt mit dem Katamaran gebucht fuer Dry Tortugas National Park. Natuerlich fuehlt man sich dann gleich auf den Spuren der Piraten, wenn man Tortuga hoert.

Um 8 Uhr morgens legte das Schiff ab zu einer 2,5 h langen Fahrt zu den Inseln. Was am Anfang aussah, wie eine Kaffeefahrt mit Schiff, aenderte sich nach einer Stunde schlagartig. Es herrschte ziemlich Seegang und das Schiff (welches nicht gerade langsam fuhr) schwankte sehr schlimm. Laufen war schon fast unmoeglich. Eigentlich ja nicht schlimm, wenn man auf seinen 4 Buchstaben sitzen bleiben kann. Leider kommt es ja immer anders als man denkt.....

.....ploetzlich kam der leise Kommentar von Adi: Mama - mir ist schlecht. Dann ist Micha immer blasser geworden im Gesicht - auch ihm wurde immer elender. Michaela machte noch einen guten Eindruck. Nachdem dann Adi ankuendigte, sie muesse sich uebergeben, bin ich dann also nach draussen mit ihr an die frische Luft. War aber gar nicht so einfach zu laufen. Ein Matrose hat uns dann nach draussen geholfen. Alleine waere ich mit Adi nie rausgekommen.

An der frischen Luft ging es Adi dann auch schnell wieder besser. Auch Micha kam nach einiger Zeit raus und genoss die frische Luft.

Aber einigen Mitpassagieren hat auch die frische Luft nicht mehr geholfen und befoerderten ihr Fruehstueck als Fischfutter ueber die Reeling.



Ist das nicht ein schoenes Inselchen?


Unser Katamaran - sehr schnell.

Nach einer kurzen Erholungspause ging es dann los zu einem Rundgang durch das alte Gemaeuer.







Fort Jefferson heisst die alte Festung. Hier haben schon an die 2000 Leute gelebt. Wohl mit viel Krankheiten etc. da es wohl schlecht war mit der Wasserversorgung.





Aber das Meer hatte hier die Farbe wie wir es alle von den Postkarten kennen, aber noch nie wirklich gesehen haben. Tuerkis und hellblau - wunderschoen. Michaela und Mama waren sich einig, dass sie noch nie so ein schoenes Meer gesehen haben.




In der Festung konnte man ueberall hin - was nicht immer ganz ungefaehrlich war, da nichts abgesichert war.




Hier noch die Ruinen von den Unterkuenften der Soldaten.





Hier in diesen Hallen (auf 2 Stockwerken) standen die Kanonen.




Es gab noch sehr viele kleine Inseln um die etwas groessere Hauptinsel herum. Wenn man das Bild vergroessert, kann man sogar lesen, was auf dem Schild steht.




Adi beim Abstieg. Wendeltreppen fand sie wirklich cool.




Kleine Rast auf einer alten Kanone. Adi fand das superklasse und sagte immer: Hier liegen lauter Furzkanonen rum.




Nach unserem Rundgang durch die alten Mauern war Baden angesagt. Das Wasser war eine herrliche Abkuehlung. Michaela war die ganze Zeit mit Schnorcheln beschaeftigt. Brillen und Flossen wurden gleich zu Beginn der Fahrt ausgeteilt.




Mal eine historische Kulisse am Strand - nicht schlecht. Hier haette man sicherlich auch ne tolle Kulisse fuer "Fluch der Karibik" gefunden.







Hier die Einfahrt mit dem Schiff





Einmal rundherum ueber die Festung.





Die Kids am Strand.

Florida Teil III - Everglades u. Miami

An unserem letzten Tag in Florida machten wir noch einen Abstecher in die Everglades. Es waere ja ein Frevel, ueber 1600 km nach Key West zu fahren und dann nicht dort vorbeizuschauen, wenn es fast auf dem Rueckweg liegt.

Es ist dann auch genau so, wie man es aus dem Fernsehen kennt.





Mit einem "Airboot" faehrt man dann durch die Suempfe und hofft, dass man viele viele Krokodile und andere tolle Tiere zu Gesicht bekommt.






Schon nach kurzer Fahrt sahen wir die ersten Krokodile zwischen den Seerosen herumschwimmen. Ein tolles Gefuehl, solchen Tieren in freier Wildbahn zu begegnen.






Unseren 2 Maedels hat es auch gut gefallen. Vor allem die rasante Fahrt durch die Suempfe.



Hier hat sich ein Krokodil sogar bis ans Boot gewagt. Also Haende und Fuesse durfte man nicht mal kurz ins Wasser haengen.

Das ganze Trinkwasser fuer Miami etc. kommt uebrigens alles aus den Everglades.





Hier mal Fotos von diesen Airbooten, die es in verschiedenen Ausfuehrungen gibt.







Da waren wir doch ganz schoen mutig, gelle!!!!!








Gleich im Anschluss sind wir dann noch nach Miami gefahren. Auf den Spuren von Miami Vice mit Don Johnson (kennt den noch jemand?)








Nachdem wir ueber mehrere Highways bis nach Miami Beach gelangten, haben wir dort noch gemuetlich unser Dinner eingenommen. Danach sind wir dann direkt zurueck nach Tuscaloosa gefahren (ca. 1400 km).





Miami Beach hat uns nicht so gut gefallen wie unser schoener Strand in Key West. Der war um Welten besser!!!! Dieser hier erinnerte mich sehr stark an Bibione in Italien. Wer den kennt, weiss was ich meine.











Hier ein kurzes Filmchen ueber die rasante Fahrt durch die Everglades





Ein heisses und lautes Teil so ein Airboot.





Hier ein Krokodil auf der Flucht vor uns Menschen.





Hier 2 Kurzfilmchen von Miami. Wir waren begeistert. Jetzt sind wir natuerlich noch neugieriger auf New York!!!




in Miami Beach angekommen ist uns gleich so ne durchgeknallte Type vor die Linse gekommen. Absolut Hammer - mit hochhakigen Schuhen, 80er Jahre Klamotten und 2 Zoepfchen. Aber sehr beweglich - schaut selbst....