Sonntag, 31. Januar 2010

Kalte Jagd

Michael und sein Kollege Holger hatten sich in den Kopf gesetzt, einmal Jagen zu gehen und dabei einen riiiieesigen Hirsch zu erlegen, oder aber - auf alle Faelle - ein Reh. Aber auch ein Eichhoernchen - wenn alle Stricke reissen.

So machte sich Michael natuerlich gleich auf den Weg und besorgte sich einen, in Alabama ueblichen, Tarnanzug und entsprechende Tarnschuhe dazu. Gut ausgeruestet konnte es dann losgehen.


An einem der kaeltesten Tage ging es morgens um 4 Uhr aus dem Bett. Treffpunkt war 5 Uhr mit einem amerik. Kollegen auf dem Walmart-Parkplatz. (Danke Norman, dass du mit zwei German democrats, was bei richtigen Alabama Huntern so ziemlich das Schlimmste ist, zum Jagen gegangen bist)

Ein unheimlich windiger - teils nasskalter Tag erwartete die 3 Jaeger. Micha sah schon nach 10 Minuten die ersten 2 Hirsche. Leider war er zu laut, zu langsam oder was auch immer, jedenfalls waren die 2 gleich wieder verschwunden, bevor er zum Schuss kam. Und das war's dann auch mit den Hirschen an diesem Tag. Norm hat gemeint, es waere wohl ein bisschen zu windig fuer die Tierchen gewesen. Na ja, naechstes Mal vielleicht!







Ja - so wie auf dem Foto unten hatte sich Micha das eigentlich vorgestellt - vielleicht beim naechsten Mal.



Posen fuer den Fotografen.



Nach ueber 12 Stunden frieren frieren frieren war ein heisses Bad sehr wohltuend.



Ah ja - und hier unser kleiner Jagdhund. Den hatte Micha aus Versehen daheim vergessen. Aber gut so - der friert noch mehr als der Herr.......




Wie die kleinen Jungs!



Montag, 25. Januar 2010

Kalter Januar 2010

Und nun waren wir wieder in Tuscaloosa. Es war ziemlich kalt geworden brrrrrh. Total untypisch fuer diese Region, dass es Minusgrade um die 15 Grad gab. Viele Pflanzen in den Vorgaerten (Palmen etc.) sind dabei erfroren.
Ausser zum Gassigehen ist man echt nicht vor's Haus.
Am 3.1. haben wir dann Michaela vom Flughafen in Birmingham abgeholt. Nun waren ihre 6 Wochen Deutschland auch schon wieder vorbei - wie schnell die Zeit vergeht. Von lieben Freunden, die auch grad in Deutschland waren wurde sie mitgenommen.



Unterhalb des Uni-Gelaendes haben sich bei der Kaelte meterlange Eiszapfen gebildet. Sah wunderschoen aus. Gibt es auch nicht alle Tage hier in Alabama. Kam auch ganz gross in der Zeitung.


Ansonsten waren keine grossen Highlights im Januar. Es war kalt und man war froh wenn man einfach nur im Warmen war. Erst die vorletzte Januarwoche wurde etwas angenehmer u. sogar so warm, dass man im T-Shirt etc. rumlaufen konnte. Einmal waren wir sogar in unserer deutschen Baeckerei im Freien fruehstuecken - genial.
Dann sind wir Sonntags mal nach Tannehill gefahren. Dort waren wir im November auch schon mal u. es gefaellt uns dort sehr gut, da man dort herrlich spazierenlaufen kann.





Ohne Ela - die war bei ihrer Freundin ueber Nacht u. hat auf Spazierengehen nicht so grosse Lust.
Nun ist der Januar bald vorbei u. wir hoffen, dass es im Februar schon richtig Fruehlingshaft wird.

Ansonsten hat jeder von uns noch so seine Events. Micha oft mit seinen Kollegen, ich geh mit anderen deutschen Frauen oefter mal was machen, Ela hat mit ihrer Konfi zu tun u. ist jetzt oft mit ihren Freundinnen "on Tour" - ja und die Kleine ist oft im Kindermuseum oder bei Birthday-Party's.





Sonntag, 3. Januar 2010

Silvester 2009/2010

Nun war es soweit - der 31.12.2009 - WOW - was fuer ein Wetterchen. Es wurde so richtig warm und wir konnten nochmal so einen richtig schoenen Strandtag geniesen. Micha musste fuer Adi erst ein riesen Loch buddeln. Danach musste er sie im Sand eingraben u. schliesslich noch andere Spielchen mit ihr machen.





Abends trafen wir uns dann zum gemuetlichen Beisammensein mit Grillen bei Fam. Henkel vor dem Wohnwagen. Erst wurde lecker gegessen, dann spielten die Kinder noch etwas u. schon ging es los mit kleinen Feuerwerken.




Adi der kleine Schisser hatte natuerlich am Anfang Bammel. Erst Augen zu und jaaaa nicht hinschauen. Dann aber blinzel blinzel und ooooohhh - doch schoen so ein Feuerwerk. Aber hatten wir nicht alle ein bissle Schiss als wir klein waren?


So gegen 21 Uhr war Adi dann total platt und wir mussten sie ins Bett legen. Aber mit Babyphon und 10 Metern Entfernung von einem Wohnwagen zum anderen war es kein Problem.
Als Adi im Bett war, wurde dann noch Monopoly gespielt und immer wieder kamen Holger's kleine Feuerwerkskoerper zum Einsatz. Die Zeit verging im Nu und Ratzfatz war es Mitternacht und wir in 2010.
In diesem Sinne wuenschen wir allen nochmal ein Gutes Neues Jahr.



Weihnachtsferien unter Palmen - Teil II

Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es weiter in Richtung Miami/Fort Lauderdale. Unser Campingplatz lag etwas oberhalb von Fort Lauderdale in Pompano Beach. Die Fahrt ging einmal quer durch den unteren Teil von Florida. Wenn man auf der Landkarte schaut - von Naples waagerecht durch nach Miami. Es war eine gut ausgebaute Landstrasse und man konnte es richtig "laufen" lassen. Seitlich an der Strasse lagen hunderte von Alligatoren (ich uebertreibe hier wirklich nicht!!) Manchmal hielten wir spontan an und fotografierten welche.



Auch hier wieder Warnschilder fuer Panther. Aber gesehen haben wir keine.



Und dies ist ja fuer keinen von uns mehr wirklich ueberraschend. War ja schon fast zu erwarten. Da es bei unserem letzten groesseren Urlaub ja 4 Reifen auf der rechten Seite waren, musste es ja auch mal die linke Seite treffen. 100 Meter vor der Ausfahrt "Pompano Beach" gab uns ein LKW-Fahrer Zeichen, dass etwas mit den Raedern nicht stimmt. Noch an der Ausfahrt auf einem Seitenstreifen hielten wir an. Die Haelfte des Reifen's hatte sich schon geloest und es war der Stahlmantel zu sehen. Also richtig knapp vor dem grossen Knall. Leider war schon der Kotfluegel leicht beschaedigt. Mit Warnblinkanlage und einem Tempo von viell. 20 km/h fuhren wir dann zu unserem Campingplatz.







Am Reisetag machten wir nicht mehr viel. Adi war sehr muede u. hielt einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Wir genossen waehrenddessen das schoene Wetter und eine gute Tasse Kaffee.



Wir erkundeten bei schoenem Sonnenschein die Umgebung und den Strand. Tags darauf war eine kleine Tour mit dem Schiff geplant. So eine Art Villen- und Hafenrundfahrt in Fort Lauderdale. Unten sehen wir das aelteste Haus von Fort Lauderdale.





Im Hafen von Fort Lauderdale starten u.a. viele Kreuzfahrtschiffe zu ihren Fahrten in die Karibik. Das sind riesen Dinger - die einem wie Hochhaeuser erscheinen. Der Kapitaen unseres Schiffes erzaehlte uns, das die Titanic dagegen ein Waisenkind war.



Auch hier wieder Villen, Villen und nochmals Villen. Lee Majors wohnte frueher hier und dann wurden in einigen Villen auch Filme gedreht


Teilweise hatten manche Besitzer ganz tolle Weihnachtsdeko in ihren Gaerten.



Tja, und als wir dieses rieisige Containerschiff sahen, da fiel uns ein, dass auch unser Hab und Gut in 1,5 Jahren mal so uebern Ozean transportiert wird.



In dieser Villa wurden wohl immer wieder Szenen von Miami Vice gedreht. Es heisst auch nur "Miami Vice House".


Da wir ja noch ueber eine Woche Zeit hatten, liessen wir es langsam angehen u. machten pro Tag immer nur einen Ausflug. Dies war auch ausreichend - vor allem fuer Adi. Aber auch fuer uns mal so richtig stressfrei.

Am naechsten Tag machten wir einen Ausflug nach Key Biscayne. Duerfte ja allen Tennisfan's bekannt sein. Mitten auf Key Biscayne gab es einen wunderschoenen Park mit tollen alten Baeumen und einem genialen Kinderspielplatz. Adi war natuerlich begeistert und wir verbrachten einige Zeit auf dem Spielplatz. Bloed daran war nur, dass Hunde in diesem Park verboten waren u. einer von uns musste immer mit Morgan ausserhalb des Park's rumlaufen.

Auf dem Rueckweg hielten wir an einem schoenen Strand. Es war ein Strand wo auch Hunde erlaubt waren. Dies nutzten wir gleich aus und machten einen schoenen langen Strandspaziergang. Im Hintergrund sieht man einen Teil der Skyline von Miami.


Auch hier wieder - schoene alte Baeume. Dieser hier lud ein zum klettern.



Diese Type unten ist wohl noch uebrig geblieben aus der Miami Vice Zeit.




Hier nochmal schoen zu sehen - die Skyline von Miami.



Nachmittags wurde es dann noch so richtig warm und wir nutzten dies gleich fuer einen Besuch am Pool.






Dann wurde es tagtaeglich immer etwas waermer. Selbst abends konnte man endlich im Freien essen. An diesem Abend (unten) hatte es um ca. 21 Uhr immer noch so um die 22 Grad.




Dann machten wir auch mal einen Tag lang gar nichts oder fast nichts. Micha tauschte dann mal den Reifen aus und ansonsten wurde auf dem Campingplatz relaxt.


Am naechsten Tag aber machten wir uns auf nach West Palm Beach in einen Safari Park. Dort konnte man mit seinem eigenen Auto durchfahren. Wir waren schon ganz aufgeregt, welche Tiere wohl ihren Kopf in unser Fenster stecken wuerden.



Aber es war verboten die Fenster zu oeffnen oder gar auszusteigen. Selbst fotografieren musste man durch das geschlossene Fenster. Daran hielten wir uns aber kaum u. fotografierten immer durch einen kleinen Fensterspalt.









Im Bereich der Nashornherde standen dann auch mehrfach Schilder mit dem Hinweis, dass diese Tiere evtl. die vorbeifahrenden Auto's beschaedigen koennten.




Adi war von den Giraffen sehr beeindruckt. Noch immer spricht sie von diesen laaaaangen Haelsen dieser Tiere.

Anschliessend erwartete uns mitten im Safari Park noch ein Erlebnispark. Dies hat Adi natuerlich am allerbesten gefallen.



Sie durfte ein ferngesteuertes Schiff lenken und Karussell fahren.


Dann noch eine komplette Runde Minigolf spielen. Am Anfang hielt sie den Schlaeger noch etwas komisch, aber dann hatte sie den Bogen raus. Natuerlich mussten wir alle beiden Augen zudruecken.



Auf einer Art grosser "Hochsitz" konnte man Giraffen fuettern. Wie gesagt, diese Tiere hatten es Adi ganz schoen angetan.








Als es uns dann allen reichte, holten wir unseren Wuffi wieder ab. Dieser durfte leider nicht mit in den Park. Fuer solche Faelle gibt es dann kleine Hundezwinger.



Ja, so langsam ging es dann dem Ende zu. Zum einen endete das Jahr 2009 und auch die Tage unseres Urlaubes waren gezaehlt. Wir wollten aber nicht zurueck, ohne wenigstens am Strand gewesen zu sein. Doch genau an diesem Tag gab es viele Wolken und es ging ein etwas kuehler Wind. Nach ca. 2 Stunden war es uns dann doch zu frisch u. wir sind wieder in Richtung Wohnwagen.







Nach dem Joggen war Micha so warm, dass ihn auch der kuehle Wind nicht abhalten konnte um ins Wasser zu gehen. Das Wasser selber hatte eine angenehm warme Temperatur von ca. 24 Grad.

Ja und mittlerweile waren auch unsere Freunde, Fam. Henkel, sicher in Pompano Beach angekommen. Wir hatten uns dort verabredet, um zusammen Silvester zu feiern.


Nach dem etwas frischen Strandtag sind wir am Abend in die Cheesecake Factory zum Essen.