Montag, 5. Januar 2009

Flughafenszenen

Heimreise ins Ungewisse

Am Abend vor unserer Heimreise nach Deutschland hatte es fast 20 Grad Celsius und das um 21.29 Uhr - Hammer! Sollen wir wirklich heim?












Klar fliegen wir heim - schon seit Wochen haben wir uns darauf gefreut wie die kleinen Kinder, da koennen uns die deutschen Minusgrade auch nicht abhalten!!!!!
Ausserdem mussten wir dringend heim, da Michas Vater Anfang Dezember einen schweren Schlaganfall hatte und seither im Koma lag. Dann bekam er auch noch eine Lungenentzuendung. Die Heimreise eilte also ....













Schoen, dass wir erste Klasse fliegen durften - da kann man es sich in der Lounge ganz schoen gut gehen lassen. Champagner, Bier und vieles mehr ist im Preis schon inbegriffen. (Haben wir natuerlich schamlos ausgenutzt - als alte Schwaben)
Adi hatte dann auch schon ihren Pegel ueberschritten und wollte ihren Mittagsschlaf halten. Gelang ihr aber nicht und so hat sie dann fast den ganzen Rueckflug von Atlanta nach Stuttgart geschlafen. War doch fuer den Rest sehr entspannend.
Auf dem Flughafen warteten wir zusammen mit netten deutschen Freunden, die aber in die andere Richtung flogen - der Sonne entgegen.
In Stuttgart gelandet hat Chris die Luft erstmal eingesaugt, als ob es ein tolles Parfuem waere. Endlich wieder daheim!!!!! Scheiss auf die Kaelte und das deutsche Schmuddelwetter!!! Endlich wieder die Familie sehen und die Freunde und Bekannte. Deutsche Supermaerkte und deutsches Essen!!!! Was hatten wir nicht alles vor und dann kam alles anders.....



Tja - mittlerweile sitzen wir wieder in Tuscaloosa und haben festgestellt (zumindest Chris u. Ela), dass nix ueber die Heimat geht. Am liebsten waeren sie gleich daheim geblieben. Der Abschied ist mindestens wieder so schwer gewesen, wie der erste. Nun hofft man, dass die verbleibenden 2,5 Jahre ganz ganz schnell vorbeigehen.

Ela hat doch festgestellt, dass man als Teenie in Deutschland doch mehr Freiraum fuer sich hat und die Eltern nicht allgegenwaertig sind. Dort koennen sich im Gegensatz zu USA, die Jugendlichen freier u. selbstaendiger bewegen; sind nicht staendig auf die Eltern angewiesen. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

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