Fuer die 1. Nacht hatten wir uns einen WAL-Mart Parkplatz in Christiansburg/Virginia ausgesucht. Eigentlich wollten wir am ersten Tag so an die 600 Meilen schaffen, wurde aber dann doch zu spaet und Adi hatte Hunger u. war muede.
Waehrend drinnen Adi was zu Essen bekam, machte Micha schon mal den Wohnwagen klar fuer die Uebernachtung. Anschl. sind wir dann noch kurz in den WAL-Mart zum Einkaufen (irgendwas fehlt ja immer).
In Amerika darf man ja nicht auf den Autobahn-Rastplaetzen uebernachten oder wild campen (waere ja auch sehr gefaehrlich), deshalb bietet WAL-Mart seine Parkplaetze fuer Camper an. WAL-Mart hat 24 Std. geoeffnet und somit herrscht immer Betrieb auf dem Parkplatz. Auch bei dieser Uebernachtung waren wir nicht die einzigsten Camper.
Guter Dinge machten wir uns noch einen netten gemuetlichen Abend im beheizten Wohnwagen. Draussen regnete es noch immer sehr stark und es war ziemlich kuehl.
Hier der Blick vom Bett aus auf den Eingang von WAL-Mart.
Aber wie sollte es auch anders sein.......mitten in der Nacht war dann die Gasflasche leer, d.h. im Klartext - wir hatten nun keine Heizung mehr. Es wurde immer kaelter und immer kaelter. Selbst die Bettdecke hielt die Kaelte nicht mehr richtig ab. Also musste Micha morgens in aller Fruehe raus um die andere Gasflasche anzuschliessen. Heizung ging wieder - schoen!! Wir dachten natuerlich alles sei wieder in Ordnung und haben den Wohnwagen kraeftig durchgeheizt. Tja - die Heizung laeuft aber auch noch mit Batterie. Die hatten wir am Vorabend aber auch schon ganz schoen beansprucht.
Es musste ja so kommen...alle waren bereit zur Abfahrt und es fehlte nur noch der Slideout zum einfahren. Nun ja - da ging dann nix mehr - Batterie war restlos leer. Micha raus ans Auto und Motor an, in der Hoffnung, dass mit laufendem Motor die Wohnwagenbatterie wieder Saft bekommt und wir den Slideout einfahren koennen. Nix - es ging nix mehr.
Hier nochmal ein Dank an Tilmann u. Cristina, die uns dann von Deutschland aus die helfenden Instruktionen gegeben haben.
Nach vielen Versuchen mit Batterie laden etc. hat Micha dann eine Ersatzbatterie angeschlossen und damit ging es dann. Mit ueber 1 Stunde Verzoegerung haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht.
In der Hoffnung, dass es ja nicht schlimmer kommen koennte, duesten wir also weiter. Nach einigen Stunden haben wir dann gemerkt, dass die Wohnwagenbatterie sich nicht mehr auflaedt. Was war jetzt wieder? Wieder ein Telefonat nach Deutschland!
Es war eine Sicherung durchgebrannt - wie soll man denn darauf kommen?
Sicherung ausgetauscht - Batterie hat wieder geladen.
Nun muss doch alles klappen. Denkste - naechstes Problem.....die Zeit lief uns davon. Wir wussten nicht, wie lange wir einchecken konnten auf dem Campingplatz in NY. Telefonisch war schon keiner mehr erreichbar. Klasse! Was nun - sollten wir blauaeugig dorthin fahren um zu merken, dass schon zu ist (bei unserem Glueck) oder sollten wir einen anderen Campground anfahren?
Tochter Yasi managte das von NY aus. Sie klapperte die Campingplaetze auf unserer Route ab und hat dann einen gefunden, der schon offen hatte. Sie kuendigte uns dann telefonisch an und wir konnten dann 1 Stunde spaeter das Gespann abstellen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen