Ostern einmal anders - am Golf von Mexico.
Am Donnerstag so gegen 17 Uhr ging es los. Bei schoenem Wetter starteten wir mit dem Wohnwaren in Richtung Gulf Shores. Wir waren gut unterwegs, als jedoch unser Navi meinte, es muesse uns per Faehre nach Gulf Shores bringen. An der Abzweigung in Richtung Florida (wo wir eigentlich hin mussten) und der anderen Richtung - Mississippi (entgegengesetzt), meinte unser Navi, dass wir Richtung Mississippi fahren muessen. Gesagt - getan! Wir dachten ja - unser Navi wird es ja wohl schon wissen. Falsch gedacht. Es fuehrte uns an die Faehre, die aber um diese Uhrzeit leider schon zu hatte. Nun hatte uns dieser kleine Umweg mal gleich mal ueber ein Stuendchen Zeit gekostet. An dieser Stelle ist zu sagen: Man kann diesem kleinen technischen Monster nicht immer trauen - also auch noch der guten alten Landkarte Glauben schenken!!!!
Etwas spaeter als geplant sind wir dann auf dem Campground angekommen und Micha musste dann, leicht gereizt, den Wohnwagen auch noch rueckwaerts einparken. Chris draussen zum Einweisen per Walkie Talkie und Micha am Steuer. Sie auf Leitung 5 und er auf Leitung 4. Tja, da kam dann keine Verbindung auf. Jeder bruellte dann ins Walkie Talkie (was der andere aber gar nicht hoerte). Nach ca. 1/4 Stunde stand aber der Wohnwagen 1a und wir konnten dann schnell noch was mampfen.
Etwa 10 Minuten spaeter trudelten auch schon Katja, Holger, Melli und Emmi ein. Auch hier erfolgte ein "leicht gereiztes" rueckwaertseinparken.
Fruehstueck und Kaffeekraenzchen bei selbstgebackenem Kuchen - mmmh - lecker
Anschliessend sind wir an den Strand. Es war angenehm warm und es wehte ein laues Lueftchen. Aber das Wasser war soooooo kalt. Ausser Adi war von uns keiner freiwillig drin - nur mit den Fuessen. Fam. Henkel war da doch schon haerter - da waren alle 4 im Wasser (Hut ab).
Aber man konnte das schoene Wetter auch so geniesen und die Wellen waren an diesem Tag doch sehr beeindruckend.
Abends waren wir dann noch alle lecker Essen. Die Kinder fanden es im Lokal auch ganz toll, da es dort Spiele gab - wie z.B. Dame.
Danach war Schlafenszeit fuer die Kinder und wir Erwachsenen konnten noch in Ruhe ein paar leckere Drinks geniesen.
Am zweiten Tag begannen wir mit "vorgezogenem Ostergeschenkesuchen", da wir am Sonntagmorgen frueh starten wollten u. dazu keine Zeit hatten. Adi und Ela machten sich also so gegen 8 Uhr in der Frueh auf die Suche. Anschliessend machten wir 4 einen kurzen Ausflug nach Fort Morgan. Dies ist eine historische Festung aus dem 19. Jahrhundert und diente zur Sicherung der Kueste von Mobile. War sehr schoen zum spazieren, bis dann Micha von Killermuecken angegriffen wurde und wir alle dann wie aufgescheuchte Huehner aus der Festung gerannt sind nur um diesen blutruenstigen Muecken zu entkommen.
Am Nachmittag hat dann Katja viele gefuellte Eier um die beiden RV's herum versteckt, welche die Kinder dann voller Freude einsammelten. Danach sind wir dann nochmal kurz an die Beach. Abends wurde dann schoen gegrillt.
Als alle Kiddis im Bett waren, gab es dann noch einen Umtrunk fuer die Grossen. Aber wieder wurden wir von blutruenstigen Muecken angegriffen. Micha hatte einen speziellen Schutz (siehe Foto unten).
Der Sonntag begann mit einem guten Fruehstueck. Anschliessend wurde alles "Abfahrtbereit" gemacht. Chris ist fuer drinnen zustaendig und Micha fuer aussen. So war alles in Kuerze startbereit und wir fuhren dann in Richtung Mobile. Unser Ziel war ein altes Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg.
Wow - was von Weitem gar nicht soooo gross erschien, war dann schon recht gigantisch. Ein riesen Schiff! Vor allem innen - tausend verschiedene Gaenge und Treppen. Ein Labyrinth aus Stahl. Ela ist mit Melina gleich mal fuer ne halbe Stunde in die unteren Gaenge zum Erforschen abgetaucht. War schon sehr beeindruckend.
Auch in den unteren Decks - zum Teil auch bedrueckend - diese Enge aus Stahl.
Anschliessend sind wir noch durch eine Halle mit verschied. Flugzeugen. Dann konnte man noch ein U-Boot von innen besichtigen. Dieses war natuerlich noch einen Tick "enger" als das Kriegsschiff.
Da solche Besichtigungen auch gleichzeitig immer sehr anstrengend sind, hatten alle hinterher einen grossen Hunger. Bevor wir also in Richtung Tuscaloosa aufgebrochen sind, gab es fuer alle noch einen Teller Nudeln mit Sosse.
Je naeher wir in unsere Richtung fuhren, desto schlechter wurde das Wetter. In Tuscaloosa goss es dann wie aus Eimern. Wir wollten warten bis es etwas weniger regnete, um wenigstens mal die Bettdecken etc. rauszuholen. Was sollen wir sagen - es wurde nicht weniger - es wurde immer schlimmer. Gegen 22 Uhr haben wir es dann aufgegeben u. das Zeugs geholt.
Zum Schluss - wie immer - ein paar Filmchen.
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