Montag, 29. März 2010

Springbreak - zweiter Teil - Sequoia Nationalpark

Die 3 Tage in San Francisco haben uns allen gut gefallen. Selbst Ela war total begeistert und das will ja schon was heissen!
Unser naechstes Ziel war der Sequoia Nationalpark. Dieser liegt zwischen San Francisco und Los Angeles im inneren des Landes. Dort erstreckt sich ein relativ grosses Gebirge (Sierra Nevada) mit sehr hohen Bergen so um die 4.000 m hoch.
Auf dem Weg dahin sieht man immer mal wieder verlassene Gegenden, die aber in frueheren Tagen mal besiedelt waren. Auf dem Foto kann man noch den Kamin des ehemaligen Hauses sehen. Kamine sind meist die einzigen Ueberreste von Haeusern. Man sieht sie auch in Tuscaloosa.


Bevor wir in den Nationalpark fuhren, musste sicherheitshalber nochmal getankt werden. Da Micha ja ein Spezialist in Sachen "Der Sprit reicht" ist!

Ueber tolle Canyons mit schoenem Ausblick kamen wir dem Park immer naeher u. es ging auch immer hoeher und hoeher. Leider wurde es dann auch kaelter und kaelter.

Aber es konnte uns nicht abhalten! Wir wollten sie sehen.....die Riesenmammuthbaeume. Es sind so grosse Baeume dabei, dass einem echt die Spucke wegbleibt. Dagegen wirken normal grosse Tannenbaeume wie Grashalme!
Es war einfach nur gigantisch. Baeume mit einem Durchmesser von ca. 11 Metern. Man muss sich das mal vorstellen....11 Meter!

Hier ein umgestuerzter Mammuthbaum. Er liegt hier schon seit zig Jahren. Ein altes Foto (auf der anderen Seite des Weges) zeigt Waldarbeiter mit diesem Baum. Es entstand Anfang des letzten Jahrhunderts.


Man konnte einen kleinen Rundweg laufen. Der Weg war ok - aber links und rechts lag ueber 1 Meter Schnee. War oftmals recht rutschig mit unseren Turnschuhen. Aber wir hatten wenigstens Turnschuhe an. Einige Touris waren so mutig und sind da mit FlipFlops rumgelaufen. (Froestel)

Da der umgestuerzte Baum schon eine Weile liegt, ist er von innen heraus schon verottet und man kann in ihm durchlaufen wie durch eine Hoehle. Und so fuehlt es sich auch an - wie in einer Hoehle wo es tropft.

Dann fuhren wir noch ca. 1/2 Stunde weiter durch den Park und dann waren wir am eigentlichen Ziel....dem groessten lebenden Wesen der Erde...dem "General Sherman". Er ist ca. 2.300 Jahre alt, 84 Meter hoch und hat einen Umfang von 33 Meter uuuuund er ist immer noch am wachsen. Er waechst jedes Jahr um ca. 1 mm. Er ist der Groesste, aber nicht der Aelteste Baum seiner Art. In einem anderen Nationalpark gibt es einen, der ist so um die 2.700 Jahre alt.
Als wir vor diesem riesigen alten (lebenden) Baum standen bekam man doch so etwas wie Ehrfurcht. Ein komisches Gefuehl beschlich zumindest uns Erwachsene. Die Maedels fanden es ganz funny.







Echt der Oberhammer, wenn man unter so einem Riesen steht! Wir haben dann einen frischen Tannenzapfen, einen kleinen Ast und etwas Rinde mitgenommen. Vielleicht bringt es Glueck und wir werden auch "gesund" und "ruestig" alt.


Schon beeindruckend und vor allem wie klein die "normalen" Tannen hier sind!


Schaut mal - vorne im blauen Oberteil - das ist Ela - wie klein sie wirkt.


Hier im unteren Bild liegt auch ein umgefallener Riese. Da wurde kurzerhand ein Durchgang reingebohrt. Ganz witzig.

Dieser arme Kerl war auch ganz schoen gross.

Auch die Strasse fuehrte durch die Giganten.

Tja und dann ging es wieder nach "unten" ins Warme - in Richtung Hotel. Wir hatten eine Nacht gebucht in dem Ort Three Rivers.

Nochmal ein letzter Blick auf die Giganten
Nach der kurvenreichen Strecke waren wir dann schon froh und hatten auch alle Hunger. Schnell das Gepaeck im Zimmer verstauen und ab zum Essen!




Neeee - dies ist nicht unser Hotel!!! Aber dieses Haus war wie ein "Flohmarkt" - voll das Chaos ringsherum. Deshalb musste es fotografiert werden.



Ich hoffe, dass die Filmchen ein bisschen von der Groesse rueberbringen.

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