Montag, 21. Juni 2010

Boston u. Cape Cod

Ciao New York - scheee war's aber anstrengend!!!

Ein letzter Blick auf die Skyline von Manhattan und dann ging es in Richtung Boston. Ziel war Cape Cod in Massachusetts. Campingplatz nicht weit vom Meer - herrlich!!!






Eine Etappe die haette schneller gehen koennen, wenn wir nicht an den falschen Campingplatz (ca. 50 km weiter) gefahren waeren, gell Micha?


Am anderen Tag starteten wir wieder gleich voll durch. Boston in Neu England war angesagt. Oma war begeistert von Boston. Auch wir waren erstaunt wie schoen eine Grossstadt sein kann!


Den ganzen NY Hupestress und Verkehr noch in Gedanken waren wir dann doch sehr positiv ueberrascht von dieser Stadt.





Hier stehen unheimlich viele alte Gebaeude, zum Teil aus Backstein, zwischen den glaesernen Wolkenkratzern.












Auch fand sich dort eine ganz tolle Fussgaengerzone mit vielen Laeden, Cafe's und Restaurants.


Aaaaber es zeigte sich auch die dunkle Seite einer Grossstadt. Hier die Festnahme eines Mannes durch die Polizei - mitten in der Fussgaengerzone. Oma u. Adi waren neugierig dabei. (Wie man sehen kann)



Wie in NY so auch hier - mitten in der Grossstadt - zwischen all den neuen modernen Wolkenkratzern finden sich Orte der Stille. Friedhoefe mit Grabsteinen von 1745. Echt der Hammer!



Dann folgten wir zu Fuss eine ganze Weile dem bekannten Freedom Trail der durch den Altstadtbereich von Boston fuehrt.













Am anderen Tag wurde dann auch mal unser schoener Campingplat inspiziert. Der Poolbereich war echt ne Wucht. Schade, dass es nicht warm genug war um zu baden.





Auf dem Platz gab es ausserdem noch einen ganz tollen See mit Beach. Aber leider leider....ging gar nicht. Nachts mussten wir zum Teil die Heizung anmachen. Tagsueber war es echt ok, aber Nachts uuaaah brrrrh.


Oma in der Wohnwagenkueche.


Am naechsten Tag erwartete uns wohl das Eindrucksvollste, was wir in diesem Urlaub ueberhaupt erlebt haben.


Wir planten mit einem Schiff auf den Atlantik zu fahren - in der Hoffnung einen oder mehrere Wale zu sehen. Es wurde uns gesagt, dass es dort Buckelwale, Finnwale u. Pottwale haette. Also fuhren wir bis ans Ende des Cap's nach Provincetown. Ein kleines schoenes Fischerstaedtchen, eingebetet in eine Landschaft die an Sylt erinnert.







Mit diesem netten Schiffchen sollte es dann aufs Meer gehen. Es gab sogar eine "Walgarantie", also es wurde sogar versprochen, dass wir Wale sehen werden. Wenn nicht, dann wuerden wir alle nochmal eine Eintrittskarte fuer Umme bekommen.


Nach einer etwa einstuendigen Fahrt sahen wir dann die ersten Riesen. 4 Finnwale waren zu sehen.

Unglaublich, aber die 4 kamen unserem Boot immer naeher. Schliesslich umschwommen sie das Schiff, tauchten darunter hindurch u. spielten mit uns Menschen. Zwei Wale drehten sich auf den Ruecken u. spritzen mit den meterlangen Flossen die Leute auf dem Schiff nass. Ein Wal beruehrte mit seinem Kopf fast das Boot. Es war ein Weibchen u. man konnte ihr sogar in ein Auge schauen. Sie liess sich ganz langsam am Schiff vorbeitreiben u. es kam einem so vor, als ob sie jeden Einzelnen von uns ganz genau anschaute. Ein ergreifender Moment - atemberaubend um es richtig zu beschreiben. Selbst die Crew war ueberrascht ueber die zutraulichen Tiere. Es kommt wohl nicht sehr oft vor, dass die Wale so mit ihren Besuchern spielen wie an diesem Tag.






Finnwale sind nach dem Blauwal die zweitgroessten Tiere der Welt und koennen eine Gesamtlaenge von 27 Metern erreichen. Das Gewicht liegt dabei so um die 80 Tonnen und mehr.




Nach der Spielerei mit uns kleinen Menschlein zogen sie dann wieder von dannen. Wow - alle Leute waren noch immer beeindruckt von diesen Wesen.






Adi hatte natuerlich Panik vor diesen riesigen Tieren und man konnte sie waehrend des Schauspiels nicht davon ueberzeugen nach draussen zu kommen. Sie schaute sich das Spektakel lieber von drinnen an. Dazu stand sie auf Tische u. Baenke um besser sehen zu koennen.


Vor diesem kleinen Wal hatte sie dann weniger Angst.


Dann war auch Tag X gekommen - die WM hatte begonnen und auch wir zeigten wieder "Schwarz - rot - geil".


Und hier ein Film von den Walen...





Tja und dann - weiter geht es - Kanada war unser naechstes Ziel.


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