Mittwoch, 24. Juni 2009

Grand Canyon

Ciao Las Vegas......weiter ging die lange Reise.
Nun ging es zum Grand Canyon. Dieser lag direkt an unserer Route in Richtung El Paso.

Auch auf dem Rueckweg mussten wir ueber den Hoover Staudamm - vorbei durch karge Landschaften. Aber kurze Zeit hatten wir einen phantastischen Ausblick auf den Colorado.

Auf dem Highway sagen wir eine Art Schrottplatz mit lauter schoenen alten 50er Jahre Autos. Zu schade fuer den richtigen Schrott, aber leider auch nicht mehr fahrtuechtig. Trotzdem was fuers Auge.

Was man hier im oberen Bild sehen kann, ist eine Tankstelle. Die Tankstelle ihres Vertrauens ..... oh Gott. Man konnte kaum aussteigen - der Staub und der Sand fegten einem direkt ins Gesicht.

Vorausschauend wie Michael immer tankt, war uns ca. 49 Meilen vor Grand Canyon schnell klar, dass mal wieder der Sprit nicht ausreicht (ist ja nicht das erste Mal). Leider hatte die obige Tanke keinen Diesel ....toll.....also 15 Minuten wieder in Richtung Hoover Staudamm zurueck zu einer Texaco Tankstelle. Man konnte ja wirklich nur hoffen, dass die auch Diesel hatten - ansonsten haetten wir da echt ein Problem gehabt.

Frisch mit Diesel gefuellt konnte es dann erst wieder die 15 Minuten zurueckgehen und dann noch die 49 Meilen in Richtung Grand Canyon.
Den Wohnwagen hatten wir vorher schon auf einem Campingplatz abgestellt, da man diesen haette nicht ueber die 14 Meilen lange Sandpiste haette ziehen koennen. Wir haben dem Mann 15 Dollar in die Hand gedrueckt fuer die ca. 5 stuendige Parkzeit des Wohnwagens (wir haben da nicht uebernachtet)

14 Meilen durch eine total staubige Gegend. Man konnte schon von weitem sehen, wenn Gegenverkehr kam .....an der Staubwolke.
Nach genau diesen 14 Meilen kamen wir wieder auf eine schoene Strasse, die direkt zum Grand Canyon West (mit dem bekannten Skywalk) fuehrte.

Dort angekommen, waren wir dann schon sehr ueberrascht, wie professionell es dort zuging. Hatten wir doch alles etwas primitiver erwartet. Da dieser Teil des Grand Canyon im Reservat der Hualapai Indianer liegt, wird auch alles von diesem Stamm organisiert.
Wir fanden dort einen ausreichend grossen Parkplatz vor, einen Flugplatz (fuer Kleinmaschinen), Hubschrauberlandeplaetze, Touri-Infocenter und Bustransfer zum Skywalk.
Gleichzeitig waren wir erstaunt, dass so gut wie nichts los war, d.h. es waren nur sehr wenige Touris vor Ort. In Deutschland bzw. Europa schon fast undenkbar mitten in den Ferien! Da waere wahrscheinlich schon morgens um 10 Uhr wegen Ueberfuellung geschlossen.
Also ging es auch schon bald mit dem Bus los in Richtung Skywalk.

Man muss schon sagen......hier ging es ordentlich in die Tiefe. An manchen Stellen weit ueber 1000 Meter. Echt krass, wenn man so an die Kante kommt. Also naeher wie 1,5 Meter konnte irgendwie keiner von uns so direkt an den Rand gehen. Adi konnte man dann gar nicht mehr laufen lassen. Da war uns echt Angst und Bange. Vor ca. 2 Jahren ist naemlich mal ein 4 jaehriges Maedchen in den Abgrund gestuerzt.



Micha konnte es sich aber dennoch nicht ganz verkneifen einmal direkt an so eine Art Felsspalte zu sitzen. So auf allen Vieren nach vorne robben war ganz ok, aber direkt hinlaufen.....ging echt nicht.


Wir ihr sehen koennt - immer genuegend Abstand (immer soviel, dass man auch haette umfallen koennen, falls einen gerade in diesem Moment der Schlag getroffen haette).
Nichts desto trotz, manche Touris kannten ja gar nichts und haben sich direkt an die Kante gesetzt (siehe den Mann hinter Chris). Auch eine Frau ist einmal an Chris vorbeigestuermt bis ca. 40 cm an die Kante, um sich dann im Schneidersitz aus dem Stehen niederzulassen. Uns ist fast das Herz stehengeblieben.


Und hier sieht man wunderschoen auf den beruehmten Skywalk. Dies ist ein Bogen, der weit ueber den Abgrund reicht und dessen Boden aus Glas ist. So ergibt sich dann eine ganz andere Perspektive auf den Abgrund.
Fotografieren ist auf dem Skywalk leider verboten - zu bloed.


Ein paar Frauen vom Stamm der Hualapai's haben uns noch etwas vorgetanzt (gegen Trinkgeld natuerlich). Adi fand die Damen schon etwas komisch, aber es hat ihr gefallen.



Gleich neben dem Skywalk gab es dann ein paar Wigwams und Lehmhuetten der Indianer die man besichtigen konnte. Auch einen alten Bisonschaedel haben die Beiden dort gefunden.

Sooooooooo gross bin ich - schaut alle her!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Ei wo sind sie denn?........ Wer? .........Na, die Indianer!!!!


Also gab es wohl auch hier mal ein Leben im Meer!

Schon sehr beeindruckend, gell. Jede Stunde wechselt die Farbe des Grand Canyon durch die neu entstehenden Lichtverhaeltnisse der wandernden Sonne. Der Sonnenaufgang soll ueberwaeltigend sein. Doch man kann nicht alles haben.









Ja, ganz da unten fliesst der Colorado vor sich hin. Auch hier ist es, wie im Zion, sehr gruen unten, waehrend es oben steinig und trocken ist.



Nach einer staubigen Rueckfahrt koppelten wir gleich wieder an den Wohnwagen an.

Nun ging die Reise weiter - Ziel war nun Phoenix in Arizona.

Aber nach ca. 1 Stunde Autofahrt hatten wir doch alle ganz schoen Hunger. So kehrten wir in einem Steakhouse ein. Dort gab es super leckere Steaks. So waren wir geruestet fuer die Weiterfahrt.
Hier ein Filmchen von den Kakteen. Die hatten teilweise einen Stamm wie ein ganz normaler Baum. Sahen recht eindrucksvoll aus. Davon gab es stellenweise ganze Waelder. Manche waren so gross wie ein ausgewachsener Apfelbaum.

Adi und Micha beim Toben - kurz vor der Abfahrt gen Sueden.

.

Keine Kommentare: